Aktuelle Nachrichten zum Thema "Sterben" und "Trauern", aber auch mitten aus dem Leben .....

Das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof hat einen neuen Renner: eine Lego-Leichentram zum Sel-berbauen mit Bestattung-Wien Logo. Das ausserge-wöhliche Bestattungsfahr-zeug wurde in Anlehnung an die einstige Straßenbahn entwickelt. In Wien gab es im Ersten und Zweiten Weltkrieg tatsächlich eine "Leichen-tram". Sie transportierte Verstorbene vom Allgemeinen Krankenhaus und anderen Spitälern zum Wiener Zentralfriedhof. 

Das Lego -Leichentram-Set umfasst neben den 350 Steinen zwei Särge und ein Lego-Männchen. Nähere Infos und Preise auf der Internetseite www.bestattungsmuseum.at

  • Feuerbestattungen weiter auf dem Vormarsch

Nur noch jeder vierte Bundesbürger bevorzugt das klassische Sarggrab auf einem Friedhof. Einäscherungen gewinnen immer mehr an "Beliebtheit". Die ergab eine repräsentative Umfrage der Verbraucherinitiative Aeternitas.

Wünschten sich 2004 noch 39% für die eigene Bestattung ein klassisches Sarggrab auf dem Friedhof, bevorzugen dies 2016 nur noch 24% der Bundesbürger.

Pflegefreie Gräber bzw. in denen die Pflege bereits enthalten ist favorisieren bereits 47 % der Befragten ( 2013: 39%).

Interessant: Der Anteil derer, die sich für eine Urnenbeisetzung  zuhause bzw. im eigenen Garten wünschen, ist im Vergleich zu 2013 von 9% auf 5 Prozent gesunken. "Vielleicht zeigt sich hier eine Folge der zunehmenden Angebotsvielfalt, auch auf Friedhöfen" , vermutet Chr. Keldenich, Vorsitzender von "Aeaternitas e.V.".

Interessant: Obwohl immer mehr Menschen pflegefreie Grabformen wünschen, schätzen 47 Prozent der Befragten Grabpflege für sich selbst als Bereicherung ein. Diese Ansicht steigt mit höherem Alter.

 

Quelle: AETERNITAS e.V. Verbraucherintitiative Bestattungskultur

  • Katholische Kirche - Vatikan untersagt das Verstreuen der Asche Verstorbener

Die Asche katholischer Verstorbener darf nicht verstreut oder aufgehoben werden. Dies geht aus einer neu veröffentlichten Anweisung der vatika-

nischen Glaubenskongregation hervor ("Ad resurgendum cum Christo" Um mit Christus aufzuerstehen). Im Fall einer Feuerbestattung müsse sicher-

gestellt werden, dass die Überreste des Toten "an einem heiligen Ort die letzte Ruhe finden", sagte der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller. Dazu gehörten ein Friedhof, eine Kirche oder ein anderer autoriesierter Andachtsort.

Nur so sei gewährleistet, dass der Verstorbene nicht vom Andenken ausge-

schlossen, vergessen oder respektlos behandelt wäre.

Entsprechende ist es nicht erlaubt, die Asche des gläubig Verstorbenen in der Luft, an Land, auf See oder in irgendeinem anderen Weg zu verstreuen; auch darf sie nicht in Andenken, Schmuckstücken oder anderen Objekten aufbewahrt werden".   

 

   Quelle: dpa

 

  • Särge aus Deutschland sterben aus

Die Sarghersteller in Deutschland leiden unter zunehmenden Konkurrenz- und Preisdruck aus dem Ausland. Drei von vier Särgen kommen inzwischen aus dem Ausland, meist aus Osteuropa. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren fortsetzen.

 

Quelle: Der Bestatter 4.2016

 

 

 

 

  • Projekt Sternenkinder

Gedenkstätte für frühgeborene und verstorbene Kinder

 

Einen würdigen Órt zu haben, an dem die Kleinsten und Schwächsten, die nicht in das Licht der Welt treten durften, ihren Platz in unserer Mitte haben; und zwar ohne Ansehen der Person, ohne Frage nach Religion oder Konfession.

Das war das Anliegen der beiden Haupt-Initiatoren Heike Ebbert-Brüggemann und Maria Göring-Kemper. "Sternenkinder" werden die Kinder genannt, die vor, während oder unmittelbar nach der Geburt sterben. Auch für diese Kinder, für die auf Wunsch der Eltern seit Mai 2013 eine Gebutrsbescheinigung ausgestellt wird, entsteht nun auf dem Gescherer Friedhof ein eigenes gestaltetes Gräberfeld.

Die Stadt Gescher stellte diesem Projekt kostenlos eine attraktive Fläche auf dem Friedhof mit einer wunderschönen Rotbuche zur Verfügung.

Die Gestaltung der Fläche erfolgte nach den Plänen des Stadtlohner Künstlers Norbert Then.

 

 

Quelle: Bürgerstiftung Gescher "Projekt Sternenkinder"

 

 

  • Gescher Friedhofsgebühren 2017

In 2017 sinken vorraussichtlich die Gebühren auf den Friedhöfen in Gescher und Hochmoor für den Neuerwerb von Nutzungsrechten. Bei den Beisetzungs- und Bestattungsdienstleistungen steigen die Kosten leicht.

Eine deutliche Steigerung ergibt sich jedoch bei der Pflege für Rasenerd- und Urnengräbern. Sie steigt von 303 Euro pro Grabstelle für 30 Jahre auf 376 Euro. Die steigende Nachfrage nach Rasengräbern und die Umwandlung von bestehenden Wahlgräbern in Rasengräber bewirken einen steigenden Arbeitsaufwand für die Friedhofsgärtner.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung Gescher, Ausgabe vom 05.12.2016

 

 

 

 

Seit Zigarettenpackungen mit abschreckenden Bildern bedruckt werden müssen- also seit Sommer 2016- ist das Interesse an dieser im Bestattungsmuseum Wien erhältlichen frechen Zigarettenhülle enorm. Sie war in Kürze ver-griffen.

Preis 9,90 Euro + Versandkosten

 

Nähere Infos www.bestattungsmuseum.at

Deitert Bestattungen

48712 Gescher

Hauskampstraße 3

Tel. 02542-4235

Mobil 0171/6862761